Bohrschlammproblem: econ industries zeigt die Lösung auf der IFAT 2016

Bohrschlammproblem: econ industries zeigt die Lösung auf der IFAT 2016

Seit NDR und WDR den Umgang mit Bohrschlammgruben in Deutschland thematisiert haben, wird viel über eine Lösung diskutiert. In Deutschland wird belasteter Bohrschlamm auf Deponien endgelagert oder unter immensem Energieaufwand in Drehrohröfen bei hohen Temperaturen thermisch verwertet.
Dabei gibt es einen viel eleganteren und vor allem umweltfreundlicheren Ansatz – die Vakuum-Destillation. Mit der VacuDry®-Technologie von econ industries können gefährliche Giftstoffe wie Quecksilber, polyzyklische-aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder Mineralöl-Kohlenwasserstoffe (MKW) vollständig aus Bohrschlamm, kontaminierten Böden oder sonstigen Industrie- und Bergbauabfällen entfernt werden.
Moderne Vakuum-Destillationsanlagen zur effektiven Reinigung der Schlämme sind in Deutschland aber leider die absolute Ausnahme. Andere Staaten denken dabei viel weiter. Im australischen Bundestaat Victoria zum Beispiel haben eine Strafsteuer für die Deponierung von Sonderabfällen und eine vom Gesetzgeber veranlasste Verknappung der Deponiefläche dafür gesorgt, dass umweltfreundliche Verfahren wie die Vakuum-Destillation eine wirtschaftliche Alternative darstellen.
Solche Impulse haben dazu geführt, dass deutsche Technik bereits seit 2015 Ölschlämme und kontaminierte Böden in Australien effizient reinigt. Obwohl Sondermüll-Deponien durch immensen Flächenverbrauch, mögliche Ausgasung oder Unfallrisiken beim Transport auch hierzulande ökologisch sehr bedenklich sind, werden sie vom Gesetzgeber völlig anders bewertet.
Das zu ändern, hat sich econ auf die Fahnen geschrieben. Vom 30. Mai bis zum 3. Juni können sich deshalb Unternehmen, Behörden und Politiker auf der IFAT, der Weltleitmesse für Umwelttechnologien in München (Halle B3, Stand 251) von den Vorzügen der VacuDry®-Technologie selbst überzeugen.

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