Flüssige und gasförmige giftige Abfälle

VacuDry®

Unsere VacuDry®-Anlagen sind sehr vielseitig und für ein breites Anwendungsspektrum einsetzbar: VacuDry® eignet sich für die Aufbereitung von Industrie- und Bergbauabfällen ebenso, wie für die Aufbereitung von Rohstoffen. Diese Technologie kann für alle Trocknungs- und Trennungsprozesse verwendet werden, bei denen Wasser oder andere Substanzen mit Siedepunkten unter 450°C von Feststoffen getrennt werden. Hier finden Sie einige der speziellen Anwendungen des VacuDry®.

Vorteile der VacuDry®-Anlagen:

  • Bewährte und vielseitig einsetzbare Aufbereitungsmethode, seit mehr als zehn Jahren in der Anwendung
  • Umweltfreundliches, vollständig gekapseltes Trennverfahren
  • Einziges Verfahren, das für mehrfach-kontaminierte Inputmaterialien zugelassen ist
  • Hohe Temperaturen und niedriger Vakuumdruck gewährleisten eine gründliche Reinigung
  • Niedriger Energieverbrauch wird durch effiziente Wärmeübertragung erreicht
  • Emissions- und staubfreies System; gekapselte Aufbereitung von Brüden und Feststoffen
  • Optionale Stabilisierung / Verfestigung / Brikettierung der gereinigten Feststoffe nach der thermischen Aufbereitung
  • Hochflexibel hinsichtlich verschiedenster Abfallströme
Eckdaten

Quellen:

Verschiedene industrielle Prozesse, Bergbau und Exploration, Mineralienaufbereitung, Metallgewinnung

Inputmaterial:

Feststoffe und Schlämme mit unterschiedlichen Viskositäten: flüssig, halbfest, fest

Outputmaterial:

Abhängig vom Anwendungsbereich

Anlagendesign:

Stationäre oder mobile Ausführung, 0,5 … > 10 t / h Durchsatzleistung

Heizsystem betrieben mit:

Heizöl, Diesel, Erdgas, Strom, Biokraftstoffe

Optional:

Rückbefeuchtung, Kühlung, Brikettierung und Stabilisierung des gereinigten Feststoffes

PyroPlas®

Mit der PyroPlas® Anlage kann ein breites Spektrum an Abfällen und Gefahrstoffen mit einem Wirkungsgrad von 99,9999 % sicher vernichtet werden. Die Anlage hat sich insbesondere bei der Zerstörung von Persistenten Organischen Schadstoffen (POP), Ozonschichtschädigenden Substanzen (ODS) oder Synthetischen Treibhausgasen (SGG) bewährt. Erfahren Sie hier mehr über die Anwendungen.

Vorteile der PyroPlas®-Anlagen:

  • Umfangreiche Erfahrung, Know-how und Verständnis für verschiedene Kältemittel, SGG, halogenierte Chemikalien und POP.
  • Durch die Zerstörung bei höheren Temperaturen und eine geringere Verweilzeit werden alle Standards erreicht, insbesondere hinsichtlich des Wirkungsgrades und der Endgehalte.
  • Der Betrieb ist transparent und lässt sich jederzeit von Dritten leicht evaluieren und kontrollieren. Dies ist insbesondere für den Handel mit CO2 Emissions-Zertifikaten von Bedeutung.
  • Der geringe Platzbedarf und die einfache Bedienung der PyroPlas®-Anlage gewährleisten einen schnellen und risikoarmen Betrieb.
  • Hohe und konsistente Wirkungsgrade bei minimaler Exposition von Bedienpersonal.
  • Umfassende Beratung, um sicherzustellen, dass der Betrieb von PyroPlas® den lokalen und globalen Umweltstandards entspricht.
Eckdaten

Quellen:

Sonderabfallwirtschaft, Kältemittel, Feuerlöschschäume und Halbleiterindustrie, Fertigungsindustrie, Militär und Friedenssicherung, Chemiewaffen

Inputmaterial:

Polychlorierte Biphenyle (PCB), Organochlorpestizide (OCPs), Dioxine, Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) wie PFOS und PFOA usw.

FCKW / HFCKW, HFCKW, PFC (R22, R23 etc.)
Andere SGG (z.B. SF6)

Halogenierte Abfälle (z.B. BFR wie HBCD, chlorierte Abfälle, PFC, bromierte Abfälle wie TBBA und fluorierte Abfälle)

Gasförmige Abfälle (z.B. Kältemittel – R11, R12, Halongase, Pestizide – VX, Sarin und Begasungsmittel – Methylbromid, Phosgen)

Flüssige oder gasförmige chemische Kampfstoffe

Outputmaterial:

Neutrale Salzlösung
Gereinigte Prozessabgase, abhängig vom Abfallstrom

Betrieb:

Kontinuierlicher oder Chargenbetrieb mit minimalem Personaleinsatz zur Vereinfachung des Handlings

Optional:

Erweiterung durch Einsatz von mehreren Modulen PyroPlas® II und PyroPlas® III


 

Schwefelhaltige Abfälle

Schwefelhaltige Abfälle fallen in großen Mengen im Bergbau, in der Metallerzaufbereitung und in anderen industriellen Prozessen an. Oft macht der hohe Schwefelgehalt des Abfalls eine Entsorgung oder die Extraktion der verbleibenden wertvollen Metalle (z.B. Silber, Blei) unmöglich. Die VacuDry®-Technologie ermöglicht es, Wasser und Schwefel vom Abfall zu trennen, damit Metallerze oder Mineralien mit drastisch reduziertem Schwefelgehalt extrahiert werden können.

Vorteile der VacuDry®-Anlagen zur Aufbereitung schwefelhaltiger Abfälle:

  • Rückgewinnung von Schwefel und wertvollen Metallerzen
  • Umweltfreundliches, vollständig gekapseltes Trennverfahren
  • Sauerstofffreies Verfahren für höchste Sicherheit und Produktqualität
  • Hohe Temperaturen und niedriger Vakuumdruck gewährleisten eine gründliche Reinigung
  • Niedriger Energieverbrauch durch effiziente Wärmeübertragung
  • Emissions- und staubfreies System; gekapselte Aufbereitung von Brüden und Feststoffen
  • Optionale Stabilisierung / Verfestigung / Brikettierung der gereinigten Feststoffe nach der thermischen Aufbereitung
  • Hochflexibel hinsichtlich verschiedenster Abfallströme
Eckdaten

Quellen:

Metallgewinnung durch Laugung (z.B. Zinkgewinnung), chemische Prozesse, Bergbau

Inputmaterial:

Feststoffe und Schlamm mit unterschiedlichen Viskositäten: flüssig, halbfest, fest
Maximal 60% elementarer Schwefel

Outputmaterial:

< 1 % elementarer Schwefel (realisierbar) Mineralien und Metallerze für die weitere Verarbeitung

Anlagendesign:

Stationäre oder mobile Ausführung 0,5 … > 10 t / h Durchsatzleistung

Heizsystem betrieben mit:

Heizöl, Diesel, Erdgas, Strom, Biokraftstoffe

Optional:

Rückbefeuchtung, Kühlung, Brikettierung und Stabilisierung des gereinigten Feststoffes

Calciumfluorit CaF2

CaF2 wird üblicherweise sowohl bei der Aluminium- als auch bei der Stahlgewinnung genutzt, wo es als Flussmittel den Schmelzpunkt herabsetzt und hilft, Verunreinigungen zu entfernen. Aus diesem Prozess wird CaF2 als Filterkuchen zurückgewonnen. Bisher musste dieser Filterkuchen als Abfall entsorgt werden. Die VacuDry®-Technologie ist in der Lage, das chemisch gebundene Wasser aus dem Filterkuchen zu entfernen und damit eine Wiederverwendung des CaF2 im Produktionsprozess zu ermöglichen.

Vorteile der VacuDry®-Anlagen zur Aufbereitung calciumfluorithaltiger CaF2 Abfälle:

  • Rückgewinnung von wertvollem CaF2
  • Umweltfreundliches, vollständig gekapseltes Trennverfahren
  • Sauerstofffreies Verfahren führt zu höchster Sicherheit und Produktqualität
  • Niedriger Energieverbrauch wird durch effiziente Wärmeübertragung erreicht
  • Emissions- und staubfreies System; gekapselte Aufbereitung von Brüden und Feststoffen
  • Optionale Granulierung der trockenen Feststoffe nach der thermischen Aufbereitung
  • Hochflexibel hinsichtlich verschiedenster Abfallströme
Eckdaten

Quellen:

Stahl- und Aluminiumgewinnung

Inputmaterial:

Filterkuchen

Outputmaterial:

Trockenes CaF2; Wassergehalt unter 0,2 %

Anlagendesign:

Stationäre oder mobile Ausführung, 0,5 … > 10 t / h Durchsatzleistung

Heizsystem betrieben mit:

Heizöl, Diesel, Erdgas, Strom, Biokraftstoffe

Optional:

Granulierung des trockenen CaF2

Persistente organische Schadstoffe (POP)

POP sind Moleküle, die biologisch nur schwer abbaubar sind und aufgrund Ihrer Langzeit-Bioakkumulation in der Umwelt verbleiben. Aufgrund dieser Persistenz hat die langfristige Bioakkumulation gefährliche Auswirkungen und die Schadstoffe konzentrieren sich entlang der natürlichen Nahrungsketten auf. Dies belastet insbesondere Menschen und Tiere die am Ende der Nahrungskette stehen. POP stehen im Verdacht krebserregend zu sein und stören das Immun- und Hormonsystem. Sie verursachen Entwicklungsstörungen, chronische und akute Krankheiten.

PyroPlas® bietet eine konsistente, qualitative Vernichtung von POPs mit einem hohen Wirkungsgrad gemäß der Stockholmer Konvention, einem globalen Vertrag zur weltweiten Regulierung und zum Management von POP. Dadurch wird nicht nur die vollständige Zerstörung dieser Stoffe gewährleistet, sondern auch die Produktion von Nebenprodukten wie Dioxinen und Furanen verhindert.

Ozonschichtschädigende Substanzen (ODS) und synthetische Treibhausgase (SGG)

Ozonschichtschädigende Substanzen (ODS) sind Elemente, die die Ozonschicht negativ beeinflussen und deren Abbau verursachen. Synthetische Treibhausgase (SGG) sind Stoffe, die bei ihrer Freisetzung ein hohes Treibhauspotenzial haben. Der Ozonschichtabbau wird typischerweise durch die Photodissoziation von Halogenkohlenwasserstoffen und die katalytische Zerstörung von Ozon durch die entstehenden atomaren Halogene verursacht. Die meisten dieser Halogenkohlenwasserstoffe sind vom Menschen produziert worden. Einige haben so schwerwiegende Auswirkungen auf die Ozonschicht, das eine weltweit abgestimmte  Kontrolle dieser Substanzen durch das Montreal- Protokoll erforderlich ist.

Halogenierte Abfälle

Halogenierte Abfälle waren und sind bis heute schwer zu handhaben. Halogenierte Abfälle liegen häufig als toxische Nebenprodukte der Industrie vor. Sie sind aufgrund ihrer schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt und der bei ihrer Zersetzung entstehenden toxischen Nebenprodukte schwer zu entsorgen.

Der Vernichtungsprozess der PyroPlas®-Anlage bietet einen vollautomatisierten Betrieb mit transparenten Kontrollsystemen. PyroPlas® ist in der Lage halogenierte Abfälle gründlich und gefahrlos zu vernichten. Dies garantiert die bestmögliche Beseitigung dieser Gefahrstoffe.