Aufbereitung von Bohrklein in Aserbaidschan

Aufbereitung von Bohrklein in Aserbaidschan

Mit Kohlenwasserstoffen verunreinigtes Bohrklein aus der Öl- und Gasindustrie wird im allgemeinen als Sonderabfall betrachtet. Dabei handelt es sich um Brocken aus Bohrlöchern vermischt mit Wasser und Bohrspülung. Die während des Bohrvorgangs freigesetzte Flüssigkeiten besteht aus Wasser, Diesel oder anderen, zur Schmierung verwendeten Kohlenwasserstoffen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit dem Bohrklein umzugehen. Bis heute wird der größte Teil der Bohrklein-Abfälle immer noch auf Deponien gelagert oder in Verbrennungsanlagen verbrannt. Dies ist eine sehr kostspielige und ökologisch fragwürdige Vorgehensweise. Heute gibt es Technologien auf dem Markt, mit denen die Bohrklein-Schlämme auf umweltfreundliche und wirtschaftlich vernünftige Weise aufbereiten werden können. Besonders dann, wenn teure synthetisch hergestellte Bohrspülung verwendet wird, sind Rückgewinnung und Wiederverwendung der Flüssigkeiten wirtschaftlich sehr sinnvoll.

Die Ziele der Aufbereitung sind:

  • die wertvolle Bohrspülung für eine Wiederverwendung rückzugewinnen
  • ein optimales Maß an Sauberkeit der aufbereiteten Feststoffe zu erreichen

Die VacuDry®-Technologie ist das Mittel der Wahl, um diese Ziele zu erreichen. Die Kombination aus Vakuum (unter Sauerstoffabschluss) und niedrigen Aufbereitungstemperaturen sorgt dafür, dass sich Bohrspülung in der Qualität eines Neuproduktes zurückgewinnen lässt. Der Preis für synthetische Bohrspülung kann bis zu 4 € pro Liter betragen. Mit durchschnittlich 15 bis 20% rückgewonnener Bohrspülung pro Tonne hat die Flüssigkeit einen Wert von bis zu 800 € pro Tonne aufbereiteten Materials.

Die aufbereiteten Feststoffe haben einen Kohlenwasserstoffgehalt von weniger als 0,5%. Das vereinfacht die Deponierung. Das rückgewonnenen Material lässt sich sogar als Baumaterial wiederverwenden.
Aktuell errichtet econ industries zwei neue VacuDry®-Anlagen in Aserbaidschan, um Bohrklein aus der Öl- und Gasexploration im Kaspischen Meer aufzubereiten. Das Projekt wird Anfang 2016 in Betrieb genommen.
Wir freuen uns auf das spannende und umweltfreundlichen Vorzeigeprojekt mit unserem international bekannten Kunden, der seinen Sitz südlich der wunderschönen Stadt Baku hat.

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