Aufbereitungszentrum für quecksilberhaltige Abfälle

Die integrale econ-Lösung für alle Arten von Quecksilberabfällen und -Böden

Mercury recovery from wastes with VacuDry®

mercury recovery from wastes with VacuDry®

econ industries betreibt als einziges Unternehmen weltweit ein Zentrum zur Aufbereitung aller Arten quecksilberhaltiger Abfälle im industriellen Maßstab. Dabei setzt econ ausschließlich auf die sichersten und umweltfreundlichsten Technologien, die verfügbar sind. Dank unserer Anlagen und unseres technischen Wissens sind wir in der Lage, Quecksilber sicher aus den Abfällen zu entfernen und, falls erforderlich, das reine Quecksilber für die sichere Endlagerung zu stabilisieren.

Die größten Vorteile

  • Hohe Flexibilität – Jeder quecksilberhaltige Abfallstrom kann behandelt werden
  • Sicherste Technologie – Durch geschlossenes Vakuumsystem
  • Bewährte Technik – Weltmarktführer im Bereich Quecksilberrecycling
  • Schlüsselfertige Lösung – Gesamter Prozess einschließlich Materialhandling und Sicherheitsregularien
Eckdaten

Typische Durchsatzleistung:

0.1 – 5 t/h

Inputmaterial:

Alle Abfallströme, die Quecksilber oder Quecksilberverbindungen enthalten
z.B. Katalysatoren
Bohrklein
quecksilberhaltige Schlämme
reines Quecksilber (zur Stabilisierung)
quecksilberhaltige NORM-Abfälle

Anlagendesign:

Stationäre oder mobile Einheiten (Rent a VacuDry®)

Lieferumfang:

Schlüsselfertige Anlage; Überwachung von organisatorischem Ablauf und kompletten Projektzyklus; Beratung zu Genehmigungsverfahren, Abfallbehandlung und Arbeitsabläufen

econ industries Hg Zentren bestehen aus den folgenden drei Hauptkomponenten:

  1. econ VacuDry®-Vakuumdestillationsanlage: Die Aufbereitung mit VacuDry® basiert auf einem speziell entwickelten Vakuumdestillationsverfahren. Das Inputmaterial wird kontinuierlich zugeführt, dabei erhitzt und einem kontrollierten Vakuum ausgesetzt. Dabei verdampfen Wasser, Kohlenwasserstoffe und Quecksilber. Die Anlage kann für alle Abfallströme eingesetzt werden, die metallisches Quecksilber und Quecksilberverbindungen mit einem Siedepunkt von bis zu 450 °C enthalten. Typische Abfallströme sind: NORM-Abfall, Bohrklein, Filterkuchen, mit Quecksilber verunreinigte Böden, Bauschutt, Katalysatoren (Vorbehandlung) und Schlämme.
  2. econ Hochtemperatur-Aufbereitungseinheit (HTTU): Mit dieser Anlage können Katalysatoren aus der Öl- und Gasindustrie, Aktivkohle und alle mit Quecksilbersulfid (HgS) oder Quecksilber (I/II) -Chlorid (MgCl2) belasteten Abfälle aufbereitet werden. Die econ HTTU kommt als zweiter Aufbereitungsschritt zum Einsatz. Im Hochtemperatur-Oxidationsverfahren (Rösten) wird das Material unter Sauerstoffatmosphäre und kontinuierlichem Mischen auf 900 °C erhitzt. Während dieses Schritts werden HgS und MgCl2 aufgespalten. Quecksilber, Chlor und Schwefel verdampfen und können anschließend im Abgasbehandlungssystem sicher zurückgewonnen werden. Durch die Vorbehandlung des Abfalls in der VacuDry®-Anlage wird die Menge des Abgases und damit die Dimension des Abgasbehandlungssystems wesentlich kleiner als beim HTTU Verfahren allein. Da alle flüchtigen Kohlenwasserstoffe vor der HTTU-Aufbereitung entfernt wurden, ist der Prozess vollständig kontrollierbar und erlaubt so eine sichere und wirksame Aufbereitung.
  3. econ Quecksilber-Stabilisierungseinheit (VaCure): Das Quecksilber aus VacuDry® und HTTU wird durch Kondensation in hoher Reinheit (> 99%) rückgewonnen. Je nach gesetzlichen Anforderungen kann dieses Quecksilber entweder recycelt und erneut dem industriellen Stoffkreislauf zugeführt oder für eine sichere Entsorgung stabilisiert werden. Im Falle einer Stabilisierung wird das Quecksilber in roten Zinnober (HgS) umgewandelt – die stabilste, nicht-toxische Quecksilberverbindung. Für diese Stabilisierung steht der komplett gekapselte VaCure-Prozess zur Verfügung.